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Bei Autogramm-Anfragen ins Ausland
immer postfrische Briefmarken des jeweiligen Landes und einen
adressierten Rückumschlag beilegen! Möglichst keine Internationalen
Antwortscheine der Post verwenden, da diese sehr teuer sind und bei
vielen Künstlern nicht gerne gesehen werden.
Bei Briefen in die USA wenn möglich ein Starfoto oder Poster des
Stars zum Signieren mitschicken (erhöht die Chance, ein
Originalautogramm zu bekommen, erheblich!). Generell sollte man als
Absender pro Anfrage nur um eine, maximal zwei, Autogrammkarten
bitten, da man ansonsten den Künstler sehr leicht verärgern kann!
Den Brief immer persönlich an den Star richten, auch bei Agentur-
oder Vereinsadressen (c/o ...). Den Star möglichst in seiner
Muttersprache anschreiben! Bei Briefen an Stars in den USA, die in
deutscher Sprache abgefaßt sind, gibt es nur wenig Aussicht auf eine
Rückantwort.
Immer kurz fassen und ordentlich schreiben! Wenn ein Star Deine
Schrift nicht entziffern kann oder das Schreiben zu lang ist, wird
er sich sehr schnell dem nächsten Brief zuwenden. Stars erhalten
hunderte von Briefen, in denen steht: "Ich liebe Dich", "Ich bin ein
großer Fan von Ihnen", "Ich bin Ihr größter Fan". Das hört sich nett
und freundlich an, ist aber für den Star nichts Besonderes. Mach'
Deinen Brief daher einzigartig und persönlich. Schreib' z. B. auch
etwas über Dich selbst oder schicke eine schöne Ansichtskarte Deiner
Heimatstadt mit. Aber bitte keine Liebesbriefe mit eindeutigen
Bemerkungen - auf solche Anfragen wirst Du garantiert keine Antwort
erhalten!
Immer nur Briefe verschicken, keine Päckchen oder Pakete. Große
Postsendungen werden nur selten an die Stars weitergeleitet. Niemals
Nahrungsmittel (Schokolade o. ä.) versenden. Stars sind sehr
vorsichtig und verzehren keine Essensgeschenke, die ihnen per Post
ins Haus geschickt werden.
Prominente in den USA sind manchmal etwas schwierig, weil sie
meistens sehr viel Fanpost erhalten (nicht selten über 50.000 Briefe
pro Monat). Es schadet daher nicht, den einen oder anderen
Dollarschein beizulegen. Am geeignetsten sind jedoch amerikanische
Briefmarken. Diverse Stars verlangen sogar einen bestimmten Betrag
für ein Originalautogramm, das jedoch in den meisten Fällen an
karitative Einrichtungen weitergeleitet wird.
Agenturadressen (c/o-Adressen) sind teilweise erfolgversprechender
als die Privatanschriften, da immer mehr Stars - speziell in den USA
- dazu übergehen, die Annahme von Fan- und Autogrammbriefen, die an
ihre Privatadresse gerichtet sind, zu verweigern. Das Kürzel "c/o"
bedeutet übrigens "care of" (bei).
Geduld haben! Bei US-Stars kann es sechs Monate, in Einzelfällen
auch über ein Jahr dauern, bis man eine Antwort erhält. Einige
US-Stars antworten nur sporadisch oder gar nicht. Falls man nach
einigen Monaten noch keine Antwort erhalten hat, sollte man einen
zweiten Versuch starten und freundlich darauf hinweisen, daß man auf
den ersten Brief leider noch keine Antwort erhalten hat.
Danke der deutschen Harrison Ford-HP für die Anregung!
Ein kleiner Tipp noch: seht öfters bei ebay rein, ob es geeignete
Fotos zu ersteigern gibt! :-)
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