Uncle Ray: Am I such a bad guy?
 

A comedy about celebrity,
family and other forms of insanity.

 

 

 

  
Studio mogul Joe Roth returns to his roots as a director with this romantic comedy co-written by Billy Crystal and starring Roth's longtime friend Julia Roberts. Crystal stars as Lee, a studio publicist desperately trying to keep several facts secret from reporters during a high-profile motion picture's press junket. Among the developments that Lee is trying to obscure from view: the film's eccentric director (Christopher Walken) has essentially hijacked the $87 million movie and isn't allowing anyone to view it. Also, the film's high-profile, real-life married co-stars Gwen Harrison (Catherine Zeta-Jones) and Eddie Thomas (John Cusack) have acrimoniously split since filming (over Gwen's adulterous affair with Latin lover Hector (Hank Azaria). Lee has led the press to believe that reconciliation is imminent, when in fact Gwen hates Eddie more than ever. Lee's secret weapon in his campaign of misinformation is Gwen's long-abused sister Kiki (Julia Roberts), who works as the pampered star's personal assistant while secretly pining for Eddie, who might just notice Kiki now that she's lost 60 pounds. America's Sweethearts co-stars Alan Arkin, Seth Green, and
Stanley Tucci. ~ Karl Williams, All Movie Guide

Der Hollywood-Star Gwen (Catherine Zeta-Jones) und ihr Ehemann Eddie (John Cusack) sind die umjubelten "America's Sweethearts". Allerdings hat das vermeintliche Traumpaar einen gewaltigen Schönheitsfehler. Bei Dreharbeiten hat sich Gwen nämlich in ihren spanischen Schauspieler-Kollegen Hector (Hank Azaria) verliebt und dem armen Eddie den Laufpass gegeben. Für Studioboss Dave Kingman (Stanley Tucci) kommt die Trennung einer Katastrophe gleich, denn er muss noch den letzten gemeinsamen Film des Paares promoten.

Erschwerend kommt hinzu, dass bislang niemand den fertigen Film gesehen hat, weil ihn der exzentrische Regisseur Hal Weidmann (Christopher Walken) erst vor der versammelten Presse zeigen will. In seiner Not wendet sich Kingman an den erfahrenen Agenten Lee Philips (Billy Crystal), den er eigentlich bereits durch einen Jüngeren ersetzt hat. Philips nimmt die Sache in die Hand und organisiert ein großes Presse-Junket in einem abgelegenen Hotel in Nevada. Der schwierigste Teil ist jedoch die Versöhnung der beiden Streithähne Gwen und Eddie. Hier soll Kiki (Julia Roberts) helfen, die als Schwester und persönliche Assistentin Gwens die Launen der Diva am besten einzuschätzen weiß. Als sich jedoch Kiki und Eddie ineinander verlieben, ist der Erfolg von Philips' Mission stark gefährdet.

Bei der Inszenierung von "America's Sweethearts" wollte Regisseur Joe Roth den Stil der großen Screwball-Komödien aus den 30er- und 40er-Jahren mit satirischen Elementen und ironischen Seitenhieben auf das Showbusiness verbinden. Die Handlung beschränkt sich auf einen Schauplatz - das Luxus-Hotel mitten in der Wüste -, an dem nach und nach alle Protagonisten zusammenkommen.

Roths Regie-Comeback, dem erst zum Schluss ein wenig die Luft ausgeht, überzeugt vor allem durch die hervorragenden Schauspieler-Leistungen, die "America's Sweethearts" zu einem kurzweiligen Fernsehvergnügen machen: von Hank Azaria, der als lispelnder Latino-Verschnitt vorzugsweise über seine Penis-Größe debattiert, bis hin zu einer äußerst teamfähigen Julia Roberts, die ihren Status als Superstar einmal ganz uneitel zurückstellt und in ihrer Rolle als Kiki aufgeht.

 

     

Trailer

www.americassweethearts-derfilm.de/

www.ez-entertainment.net/sweethearts.htm
w/www.epd.de/film/2001/10asweet.htm


Produktionsnotizen

Joe Roth, der ehemalige Chef der Disney-Studios, der die Revolution Studios im Januar 2000 gegründet hatte, erinnert sich noch an den Moment, als er das erste Mal das Drehbuch von Billy Crystal und Peter Tolan zu America's Sweethearts gelesen hatte: "Ich war begeistert von der Atmosphäre und dem Witz des Buches", sagt er und hatte gleich eine Komödie als Ensemble-Film im Stil der großen Screwball-Komödien aus Hollywoods Goldenen Jahren im Kopf. "Ich liebe diese alten Filme aus den 30er und 40er Jahren von Sturges oder Capra, wo die ganze Besetzung schließlich zum großen Finale zusammenkommt.
In der letzten Zeit hatten die Zuschauer nicht viel Gelegenheit zu solchen Filmen, weil die Wirklichkeiten des Filmgeschäfts sie nicht mehr zulassen", erklärt er und spielt damit darauf an, dass die Vielzahl der Produktionen und die komplizierte Vertragslage einzelner Stars es nicht mehr erlauben, wie früher, wo die wenigen großen Studios praktisch alle Stars unter Vertrag hatten, glänzend besetzte Ensemblefilme zu machen. "Aber", fährt Roth fort, "America's Sweethearts erinnert mich an all diese Filme, die mir so gefielen, an all die großen 'Gang Movies' der Vergangenheit."
Obwohl Roth in den letzten zehn Jahren als Studiochef von Disney und der 20th Century Fox in einem ganz anderen Bereich der Unterhaltungsindustrie tätig war, blieb seine Leidenschaft für das Regieführen bestehen. Seitdem er 1990 die bittersüße Komödie Coup De Ville ("Wild Boys") gedreht hatte, hatte er nicht mehr im Regiestuhl Platz genommen.
"Ich merkte, wie ich immer unruhiger wurde und mich das Fieber, endlich wieder Regie zu führen, gepackt hatte", sagt er. "Jahrelang hatte ich das nicht mehr gespürt, aber dann kamen gleich drei Projekte, die ich wirklich gerne selbst gemacht hätte." Diese drei Filme - High Fidelity, The Hurricane und Remember the Titans ("Gegen jede Regel") - gingen schließlich an andere Regisseure (Stephen Frears, Norman Jewison und Boaz Yakin), doch Roth wollte die Gelegenheit nicht noch einmal an sich vorüberziehen lassen, als schließlich America's Sweethearts auf seinem Tisch landete.
"Als ich das Skript gelesen hatte, dachte ich nur: 'Das ist wirklich komisch!'", erinnert er sich. "Und wenn man eine Komödie liest und dabei laut auflachen muss, dann stehen die Chancen gut, dass das anderen Leuten auch so gehen wird."
Roth, der seit 15 Jahren beruflich mit Julia Roberts befreundet ist, freute sich natürlich sehr, als sie nicht lange zögerte, die Rolle der Kiki zu übernehmen. "Ihr gefiel auch die Gelegenheit, Teil eines Ensembles zu sein. Mir war klar, dass sie ganz wunderbar in ihrer Rolle sein würde."
Roberts selbst sagt: "Vor allem, dass Kiki und Gwen Schwestern sind, hat mir gefallen. Kiki stellt sich stets schützend vor Gwen. Sie war nie jemand, der die Klappe aufreißt, aber ich denke nicht, dass sie deswegen besonders passiv ist. Ich glaube, sie handelt aus echter Geschwisterliebe und aus dem Gefühl heraus, dass sie ein Auge auf Gwen haben muss, damit einige ihrer weniger schönen Eigenschaften nicht an die Öffentlichkeit dringen."
 

     
 

Für Joe Roth ist der Film "eine Aschenputtel-Geschichte, ein richtiges Märchen", und das war es auch, was das Produzentinnen-Gespann Susan Arnold und Donna Arkoff Roth zu dem Film gebracht hatte. Die beiden haben ja im Laufe ihrer Karriere schon etliche Filme mit ungewöhnlichen Heldinnen und Helden produziert. "Ich denke, es ist die Geschichte eines Mädchens, für die nicht alles so toll läuft, und die uns deswegen so sympathisch ist", sagt Donna Arkoff Roth. "Märchen funktionieren auf der ganzen Welt so, und hier erlebt Kiki ihr Märchen in einer Welt, die glamourös ist und in welche die Leute gerne einmal hineinschauen."
Kiki hatte stets alle Hände voll zu tun, um für Gwen zu arbeiten und Eddie eine gute Freundin zu sein, als das Paar noch ein solches war. Nun, da sich "America's Sweethearts" getrennt haben, liegt ihre Aufgabe darin, die beiden noch ein letztes Mal für eine berufliche Angelegenheit zusammenzubringen - doch indem sie das tut, verändert sich auch ihr eigenes Leben ganz gewaltig.
"Wir sehen Kiki dabei zu, wie sie aufblüht", sagt Donna Roth. "Für sie ist es ein bisschen, als stünde man auf dem Gipfel eines Berges und müsste wählen, in welche Richtung man weitergeht. Sie muss sich entscheiden, was sie nun mit ihrem eigenen Leben anfängt, und das ist für sie eine völlig neue Situation."

Die ganze Idee zu America's Sweethearts entsprang der ewig sprudelnden Phantasie Billy Crystals, der selbst den Lee Phillips spielt, einen altgedienten Presseagenten, der kurz vor seinem Rausschmiss noch einmal gebraucht wird, ehe er endgültig von seinem deutlich jüngeren Protegé Danny Wax (Seth Green) abgelöst wird. Angeheuert wird Lee von dem Studioboss Dave Kingman (Stanley Tucci), der voll Panik ist, weil er glaubt, dass der letzte Film der beiden Stars floppen wird, wenn die Öffentlichkeit mitbekäme, dass "America's Sweethearts" längst getrennt sind. Also muss Lee sich einen Plan einfallen lassen, wie gewagt auch immer dieser sein mag, um das Traumpaar wieder zu vereinen und um einen Kassenerfolg zu sichern.
Nachdem er mit ihm bereits erfolgreich bei dem Drehbuch zu Analyze This ("Reine Nervensache") zusammen gearbeitet hatte, rief Crystal den Autor Peter Tolan an, um ihm von seiner Idee zu berichten. "Ich erzählte ihm, ich hätte eine Idee für ein Lustspiel um ein berühmtes Schauspielerpaar, die in vielen gemeinsamen Filmen erfolgreich waren. Doch nun haben sie sich auseinander gelebt, und bei ihrem letzten Film passiert etwas Ähnliches wie damals, als Liz Taylor sich bei Cleopatra von Eddie Fisher trennte und mit Richard Burton durchbrannte. Die Frage, die wir uns nun stellten, war: Was würde passieren, wenn dieses Paar sich das nächste Mal sieht?"

Nachdem Crystal selbst jahrelange Erfahrung mit der Promotion für seine eigenen Filme hatte, schien ihm der natürlichste Ort für eine solche Wiederbegegnung ein Presse-Junket.
"Das ist ein toller Ort für einen Film", grinst Crystal. "Es ist die perfekte Umgebung, in der sich die Dynamik dieses Paares entwickeln kann." Zudem stellte dieses Presse-Junket eine klare zeitliche Begrenzung für die Handlung dar, was besonders Joe Roth gefiel: "Ich mag es, wenn ein Film sich auf einen bestimmten Zeitpunkt hin zuspitzt. Die Uhr tickt, und es muss etwas passieren, wie in den klassischen Komödien."
Für Catherine Zeta-Jones war die Rolle des zickigen Superstars Gwen eine wunderbare Gelegenheit, nach Herzenslust die Böse zu spielen. "Gwen ist so auf sich selbst konzentriert, dass einem schlecht werden kann", lacht sie. "Alles dreht sich nur um sie. Zum Glück ist ausgerechnet Kiki ihre Assistentin, denn mit so einem affigen Gehabe kommt man wirklich nur bei der eigenen Schwester durch."
"Das Tolle war für mich nicht nur, dass Catherine diese Art der Komödie so gut beherrscht, sondern auch, dass sie sich mit solcher Wonne auf diese Rolle gestürzt hat", sagt Roth. "Sie hatte kein Problem damit, dass ihre Filmfigur so selbstsüchtig war und ständig andere herumkommandierte. Catherine ist auf der einen Seite ein Filmstar im klassischen Sinne. Aber auf der anderen Seite ist sie eine sehr moderne Schauspielerin, weil sie vor absolut nichts Angst hat."

John Cusack spielt Eddie Thomas, Gwens zukünftigen Ex-Ehemann. "Eddie ist der Typ Schauspieler, der ursprünglich eine ernsthafte Karriere machen wollte, aber dann in diese riesigen Mainstream-Filme geriet, als er Gwen kennenlernte", sagt Cusack. "Die beiden werden so etwas wie eine eigene Industrie. Und dann haben sie den schlimmsten Trennungs-Skandal in der Klatschpresse, den man sich nur vorstellen kann."
So wie Tracy und Hepburn in neun erfolgreichen Filmen hintereinander spielten, so inszenieren Gwen und Eddie schließlich hinter der Leinwand eine Katastrophe, wie sie Laurel und Hardy nicht besser hätten hinkriegen können.
Ihre Fans und ihre Karrieren sind die Leidtragenden. Nun ist es für Gwen das nächste Ziel, auch ohne Eddie wieder populär zu werden und ihm endlich die Scheidungspapiere auf den Tisch zu legen.
Für Eddie wiederum ist es an der Zeit, seine Karriere nach Monaten auf der Therapiecouch bei seinem "Wellness-Berater" (Alan Arkin) neu anzupacken und sich von Gwens erniedrigender und sehr öffentlicher Affäre mit ihrem kastillanischen Co-Star Hector (Hank Azaria) zu erholen. Ein gemeinsames Wochenende, um ihren letzten Film wieder als "America's Sweethearts" zu promoten, soll nicht nur all diesen Gründen dienen, sondern auch den Studioboss Dave Kingman glücklich machen.
"Ich wünsche mir nur, dass die Leute ihren Spaß mit diesem Film haben", sagt Joe Roth. "Ganz einfach."
 

     

     
 

  " ...a perfect Christopher Walken, based on the late, great director Hal Ashby."

"It is a good thing that Walken is in this movie to make things a little better...."

"Die Krone setzt dem ganzen Christopher Walken als komplett durchgeknallter Genie-Regisseur Hal Weidmann auf, der verfilzt, unrasiert und langmähnig eine wunderbare Stanley-Kubrick-Persiflage abgibt und natürlich rein zufällig mit Vornamen genauso heißt wie der Bordcomputer der "Discovery" aus "2001".
 

DVD-Extras (nicht verwendete Szenen)


Hal wird abgeschleppt
Pläuschchen mit Schmatz
 

     

     

 

 



 

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