This breathlessly paced high-tech thriller stars
Sean Connery as
Anderson, a career criminal who's just been released from his latest prison
term. Seeking a quick financial turnover, Anderson uses mob funding to
finance an ambitious robbery. With a gang of expert thieves, Anderson sets
about to rob every wealthy tenant of a fancy East Side apartment building.
What he doesn't know is that every move he makes is being monitored and
taped by several law-enforcement agencies, who hope that Anderson will lead
them to the Mob kingpins. Though the film may look like a "comment" on the
Watergate break-in,
The
Anderson Tapes actually preceded that third-rate
burglary by nearly two years.
The
Anderson Tapes boasts
an impressive supporting cast, many of whom play wildly against type,
including Alan King as an aging and infirm Mafia don. ~ Hal Erickson, All
Movie Guide
Während
sich die USA nach wie vor dazu berufen fühlen, überall den Weltgendarm Nr.
1 zu spielen, reicht die hauseigene Gendarmerie nicht, den eigenen Bürgern
auch nur ein Minimum an Schutz zu bieten. Legitimierung von Mord im
Vietnamkrieg und die allgemeine Demoralisierung im spätkapitalistischen
System haben zu einer Blüte der Kriminalität geführt wie nie zuvor in der
Menschheitsgeschichte. Fast scheint es, als sei der Kriminalfilm zum
bestgeeigneten filmischen Genre geworden, diese US‑amerikanische
Gesellschaft widerzuspiegeln. Und um einen Gesellschaftsspiegel und nicht
nur um Spannung schlechthin geht es offenbar Sidney Lumet in seinem
Kriminalfilm "Der"Anderson‑Clan". Der Regisseur, der bei uns besonders durch
so humanistisch engagierte Werke wie "Die zwölf Geschworenen" und Der Mann
in der Schlangenhaut" bekannt wurde, nahm sich einen Roman von Lawrence
Sanders zur Vorlage. Nicht, daß er mit seinem Streifen eine exakte
Gesellschaftsanalyse
vorlegt und dabei die Ursachen für die steigende Kriminalität völlig
aufdeckt. Lumet erzählt zunächst einmal nur eine Kriminalstory, die
Geschichte des Safeknackers Duke Anderson, der nach zehnjähriger Haft
entlassen wird und sogleich den "großen Coup" plant und ausführt: den
Raubüberfall auf ein großbürgerliches Appartementhaus, aus dem er mit einer
Bande von Spezialisten die wertvollsten Kunstschätze und Juwelen herausholen
will. Es ist eine Kriminalgeschichte wie hundert andere auch. Doch ihre
Besonderheit liegt in den Details, in den Episoden am Rande. Diese
Beiläufigkeiten sind es, die einige gesellschaftliche Zusammenhänge
erhellen. Anderson, der "lntelligenzverbrecher", bezieht die eigene
Legitimation für seine verbrecherischen Handlungen aus der Unmoral der
kapitalistischen Welt, aus der Erkenntnis, daß "Geschäft" nichts
weiter als Raub unter dem Schutz des Gesetzes der Besitzenden ist. Ohne
Skrupel versucht er auf seine Weise, sich ein Stück vom großen Kuchen
abzuschneiden. Die lange Haft ist praktisch spurlos an ihm vorübergegangen.
Irgendwelche Resozialisierungsversuche gab es nicht. Statt dessen wurde er
bei einer abschließenden Gruppentherapie durch den Anstaltspsychiater auf
die angebliche sexuelle Motivation seiner Geldschrankknackerei hingewiesen.
Was Anderson mit einem Lächeln quittierte.

Ein anderes Detail: Am
gleichen Tag mit ihm wird ein fast siebzigjähriger Mann entlassen, der 1931
zu vierzig Jahren Zuchthaus verurteilt worden war, weil er einen Polizisten
erschossen hatte. Der Greis ist völlig unfähig, sich in einer total
veränderten Welt zurecht zufinden. Er möchte am liebsten im Gefängnis
bleiben und zeigt sich am Ende geradezu glücklich, als er nach dem Scheitern
des Anderson‑Coups wieder verhaftet wird, weil er nun den Bedrohungen durch
das Leben entronnen ist
...
Und schließlich noch ein
weiteres kritisches Detail: Während der gesamten Vorbereitung des
Raubüberfalls, bei den Verhandlungen mit großen wie kleinen Gangstern, die
entweder das Projekt finanzieren oder bei seiner unmittelbaren Ausführung
helfen sollen, wird Anderson immerzu beobachtet, belauscht. Versteckte
Kameras, ein Sender im Hosenbein eines Kellners, Mikrofone an der Stoßstange
des Wagens oder im Telefon verfolgen ihn. Doch nie gelten die Recherchen ihm
selbst, sondern stets anderen. Einmal werden sie vom Rauschgiftdezernat,
dann wieder von
der Steuerbehörde oder vom
FBI überwacht. Anderson und sein Plan geraten gleichsam als ein Nebenprodukt
in die Computer diverser Spionageorganisationen, die im "freiesten" Land der
"freien" Welt sich die Freiheit nehmen, den Bürgern dieses Landes die
Freiheit zu beschneiden. Nun sollte man zwar meinen, daß ein Verbrechen so
kapitaler Art wie das von Duke Anderson geplante dank des lückenlosen
elektronischen Schnüfflersystems gar nicht erst stattfinden kann. Weit
gefehlt!
Da
alle "Ermittlungen" außerhalb des Gesetzes geschehen, darf die Polizei auch
nicht von den Ergebnissen unterrichtet werden. Nicht das Überwachungssystem
mit seiner perfekten Technik verhindert das Verbrechen, sondern ein purer
Zufall. Regisseur Lumet blendet dann in die einzelnen Abhör‑ und
Televisiatiszentralen, wo eiligst alle Bänder mit Hinweisen auf
Andenson und seinen Coup gelöscht werden, um nicht etwa während der
Ermittlungen gegen den Clan als gesetzwidrige Horcher entlarvt werden zu
müssen. Denn nicht zum Schutze der Bürger spionieren sie, sondern zum Erhalt
des Systems. (Pressetext)
"Ein spannender Gangsterfilm, der die
konventionelle Genre-Geschichte mit kritischen Verweisen auf die Gefahren
einer allmächtigen Überwachungs- und Kontrollgesellschaft verbindet."




A thief (Duke Anderson)
just released from ten years in jail, takes up with his old girlfriend
(Ingrid) in her posh apartment. He makes plans to rob the entire building.
What he doesn`t know is that his every move is recorded on audio and video
tape, although he is not the subject of any surveillance
Sean Connery and Dyan Cannon star in this
fast-paced, sexy crime thriller from the great director Sidney Lumet (The
Verdict, Network, Dog Day Afternoon, Serpico). Duke Anderson (Connery),
released from prison after a 10-year term for safe-cracking, immediately
starts planning and executing his next job, a daring million-dollar heist of
an entire East New York apartment building. Among the wealthy tenants is his
girlfriend Ingrid (Cannon), a wayward mistress who is under surveillance by
her current means of support Werner (Richard B. Schull).
Duke and his gang of expert thieves, including Martin Balsam and Christopher
Walken, plot their elaborate robbery, while their every move is monitored
and recorded by Werner's private investigators and other agencies, unaware
of each other and Duke's impending crime. The final explosive showdown
between the police and Duke's crew is a stunning action set piece staged on
Fifth Avenue.
"America, man! You know, it's so beautiful I wanta eat it!"
A fresh faced Christopher Walken stars as
Anderson's sidekick, an ectronics expert, simply called The Kid.
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