The appearance of innocence. The heat of desire...
 

A story of passionate obsession.


Director Paul Schrader's eerie, atmospheric and unsettling tale of a young couple, Mary and Colin (Natasha Richardson and Rupert Everett) who decide that the best way to re-invigorate their fading relationship is by taking a trip to Venice. There, in the midst of the beautiful, romantic city, they meet an older couple (Christopher Walken and Helen Mirren) who, in the guise of friendship, are actually laying a trap for their young victims.

Like many of Paul Schrader's films, The Comfort of Strangers is a mournful examination of decaying innocence and sexual transgression. With the alien, old-world beauty of Venice providing both the picture-perfect backdrop and the grimy emotional context, the film wanders slowly off the beaten path and into danger. Rupert Everett is appropriately callow and Natasha Richardson fittingly naïve, their English tourist protagonists led inexorably astray by the depraved Eurotrash sophisticate played by Christopher Walken. Nailing screenwriter Harold Pinter's typically elliptical, repetitive dialogue, Walken exudes sinister charm without devolving into villainous schtick. Meanwhile, Helen Mirren plays his enigmatic wife with a mixture of masochistic passivity and morbid sex appeal; of the two, her character is the far more disturbing. Unfortunately, the film's sumptuous setting and Schrader's glassy sensuality don't always mesh well with the messy subject matter. Reserved and voyeuristic, the filmmaker is content to watch the characters play out their ugly little drama from a dreamy distance. Suggestive rather than elucidative, the film lacks the moral complexities that made the subsequent Light Sleeper one of Schrader's all-time best. Nevertheless, The Comfort of Strangers has enough fine performances and intriguing ideas to satisfy fans of the director's oeuvre and of psychological thrillers in general. ~ Brian J. Dillard, All Movie Guide

It's a truly creepy, odd, ultimately mean-spirited film which makes brilliant use of Walken as the vehicle for Pinter's omnipresent sense of dripping menace lurking beneath a patina of polite words. Walken, who is menacing while being amiable and polite, even while being gracious, was born to act with Pinter's dialogue. There could be no better setting for these sinister goings-on than Venetian alleys and interiors.


     

     
 

The film's scriptwriter, (Harold Pinter or Mister Pinter as Christopher Walken calls him) arrived for a couple of weeks early in the rehearsal. He has bookended the script with a confession from Robert of his motives for the murder, a confession which highlights his fixation with an authoritarian father, and the sadistic games his sisters play upon him as a child. The extra material elevates the role from that in the book, and tones down slightly the novel's obsessive emphasis of the book upon the naïve couple, Mary and Colin.

"The book is about the relation of the sexes. " Says Schrader. McEwan is saying that no amount of civilization is going to paper over the basic antagonism. Harold has mitigated that slightly by introducing this second theme, which is the persistence of adolescent memory. Robert's political and sexual obsessions are reenactments of childhood trauma and desire.--Chris Peachment, The Sunday Correspondent, April 1st 1990
 

     

     
 

Ein junges englisches Paar, das in Venedig seine erkaltete Leidenschaft auffrischen will, wird in vielfacher Hinsicht das Opfer eines befremdlich-anziehenden Mannes und seiner Frau. Ein Film um Besessenheit in unterschiedlichen Spielarten, der Fragen nach Vernunft nicht beantwortet und zulässt. Eine ebenso irritierende wie fesselnde Auseinandersetzung mit Schönheit, Sinnlichkeit und ihren Exzessen und mit der Vergänglichkeit. (Fernsehtitel: "Unter Fremden")

Mary und Colin verbringen ihren Urlaub in Venedig. Ihre Beziehung steckt in einer Krise, beide haben sich wenig zu sagen, deshalb kehren sie an diesen Ort, wo sie einst glückliche Tage verbrachten, zurück, um festzustellen, wohin ihre Wege führen sollen. Die ersten Urlaubstage verlaufen langweilig und stumpf, sie sind Touristen wie alle anderen auch. Bis zu der Nacht, in der sie kein Restaurant mehr finden und von dem seltsamen, aber scheinbar freundlichen Robert (Christopher Walken) zu einer Bar gebracht werden, wo er sie mit absonderlichen Geschichten aus seiner Kindheit (seinem übermächtigen Vater, der seinen Schnauzbart mit Mascara einfärbte, weil er ihm nicht mehr schwarz genug war, oder von seinen Schwestern, die ihn zu allerlei seltsamen Spielchen animierten, unterhält (Walken-Monolog!).
Später stellt sich heraus, dass die Bar im Besitz von Robert ist. Es gibt hier nichts zu essen, nur Wein und Crissini, was schon mal befremdlich stimmt.)

Zu Tode erschöpft schlafen sie später auf der Straße, weil sie durch den Häuserdschungel nicht mehr ins Hotel zurück finden, werden dann aber von Robert gefunden und zu sich nach Hause eingeladen. Das Haus entpuppt sich als alter venezianischer Palast, Roberts Frau Caroline erweist sich als freundlich, aber sehr ergeben und hat darüber hinaus einen schlimmen Rücken (ein Erinnerungsstück ihrer perversen Liebesspiele mit Robert, der ihr dabei beinahe das Genick gebrochen hatte, wie Mary später erfährt).

Als Mary und Colin im Palazzo erwachen, stellen sie fest, dass ihre Kleider verschwunden sind. Roberts Frau Caroline gesteht ihnen, dass sie Anweisung von Robert hat, die Kleider erst herauszugeben, wenn die beiden zusagen, zum Abendessen zu bleiben.
Während dieses Abendessens sprechen weitere Anzeichen dafür, daß es nicht nur bloße Gastfreundschaft ist, die ihnen hier zuteil wird. Aber sie wollen die Alarmsignale nicht erkennen. Auf Colins eher belustigte Frage, ob der Palast denn nicht eher ein Museum für die Ausstellungsstücke von Roberts Vater sei, handelt er sich einen herben Magenschlag von Robert ein, der von einem Moment auf den anderen in eine bedrohliche Stimmung fällt.

Verstört und angeregt durch das ältere Paar, das einen seltsamen Einfluss auf die beiden ausübt, entdecken Mary und Colin ihre verschüttete sexuelle Anziehungskraft füreinander wieder ‑ so nimmt der schon fast gescheiterte Urlaub eine überraschende Wende. Sie verbringen Tag und Nacht in ihrem Hotelbett. Sie können nicht ahnen, dass Robert sie bereits vor ihrem ersten Treffen fotografiert hat und ihnen durch die Stadt gefolgt ist und bemerken zu spät, dass sie Teil eines bizarren Spiels um Sex, Voyeurismus und Begierde geworden sind. Sie werden wie im Märchen "Hänsel und Gretel" in das Häuschen der bösen Hexe hinein gezogen. Man will sie noch warnen, einzutreten, doch das Haus scheint eine magische Anziehungskraft auszuüben. (Robert trägt übrigens stets ein Rasiermesser mit sich herum,-was die anderen jedoch nicht wissen-, weswegen er andauernd die Hände in seinem Sakko vergraben hat.)

Kurz vor ihrer Abreise treffen Colin und Mary ein letztes Mal auf Robert und Caroline. Diese Begegnung wird ihnen zum Verhängnis: Robert nimmt Colin auf einen Besorgungsgang mit. Als die beiden Frauen allein im Palazzo sind, serviert Caroline Mary einen drogenversetzten Tee und erzählt ihr, dass sie und Robert eine Welt perverser und schrankenloser Sexualität bewohnen. Sie führt Mary ins Schlafzimmer, wo sie entsetzt feststellen muss, dass alle Wände mit Fotos von Colin tapeziert sind. Ihr wird klar, dass Robert und seine Frau sich hoffnungslos in die apollonische Schönheit Colins verliebt haben. Mit Befremden stellt Mary auch fest, dass der Palast bereits für eine scheinbar überstürzte Abreise der Besitzer vorbereitet wurde (die Möbel sind schon mit weißen "Leichentüchern" bedeckt). Nun ist ihr klar, dass sie schon von Anfang an ohne ihr Wissen Schachfiguren in einem schrecklichen Spiel waren. Mary wird, mit Drogen willenlos gemacht, Zeuge, wie Robert in einem Moment höchster Lust Colin die Kehle durchschneidet und Caroline fasziniert daneben steht. Bevor es Robert und Caroline gelingt, die Flucht anzutreten, schleppt sich Mary zur Polizei, wo sie den Leichnam Colins (bedeckt mit einem weißen Tuch) identifizieren muss.

Selbst auf dem Präsidium scheint Robert nicht ganz zu verstehen, was mit ihm passiert, denn er beginnt erneut die Geschichte von seinem Vater zu erzählen und dem Mascara, mit dem er seinen Schnauzbart einfärbte.
 


 

"Ian McEwans`s The Comfort of Strangers ist wirkich ein Buch zum Fürchten. Paul Schrader bewegt sich durch das dustere Venedig beinahe auf Zehenspitzen, und die gewaltige Anziehungskraft des Bösen (mit einem unschuldigen Lächeln im Gesicht) ist wirklich beunruhigend/verwirrend. Es ist wie in einem Stummfilm, bei dem das Publikum ruft: 'Geht nicht durch diese Tür' Aber die zwei Opfer gehen trotzdem durch die Tür, und der grässliche Christopher Walken verspeist sie." (Harold Pinter, Drehbuchautor)

"Robert zu spielen war nicht einfach; er beunruhigte mich ziemlich, und alles ging mir irgendwie näher, ich weiß nicht genau, warum. Ich konnte mich nicht mit diesem Robert identifizieren, musste aber trotzdem die verschiedenen Stimmungen rüber bringen." (CW)

"Diese Gemütshaltung...eines Mannes, der tief gestört ist und trotzdem nach außen hin funktionierend durch das Leben geht- das ist gefährlich. Er ist total sozial integriert- aber er ist in Wirklichkeit ein Monster. Der Film ist für mich ein Mysterium. Am ehesten kann ich es beschreiben mit dem Märchen von Hänsel und Gretel: Sie wuchsen auf und fanden sich verloren im Wald- Venedig- und sie treffen die Hexe- mich. Und sie enden im Ofen, die Hexe bekommt sie alle beide". (CW)

"Ich sah mir eine Menge Rossano Brazzi-Filme an [Rossano Brazzi: italienischer Filmschauspieler, gestorben 1994, Anm.], sprach mit seiner Stimme auf den Cassettenrekorder und übte den Tonfall immer wieder. Ich mochte Rossano Brazzi sehr gerne, und die Art wie er sprach- er hatte eine furchteinflößende Art, Englisch zu sprechen. Ich weiß nicht, wie gut ich es im Endeffekt geschafft habe, aber es war sein Tonfall, auf den ich mich bezog...." (CW)

"Ich hatte einen schnieken Anzug (lacht), ich hatte auch die Idee, dass er irgendwas in der Hand trägt, das man nie sah. Wenn Sie den Film sehen, habe ich meistens die Hände im Sack- es ist das Messer, mit dem ich Colin die Kehle durchschneide, auch in Gedanken." (CW)

"Robert erzählt diese Geschichte von seinem Vater, weil er komplett durchgeknallt ist. Es spielt keine Rolle, ob die Geschichte wahr ist, es ist auch möglich, dass er das alles erfunden hat. Als ich den Film dann sah, bekam ich den Eindruck, dass all dieses Gesülze über seinen Vater einfach nur da ist, wo er gerade im Geiste herumschwebt, und nichts, was er sagt, ist notwendigerweise wahr. Dass er kein italienischer Aristokrat ist, er könnte auch ein Amerikanischer Schauspieler sein; es ist eine Erdindung für ihn selbst. Es ist sein Weg, durch das Leben zu gehen und andere Leute zu beruhigen, indem man sie in belanglose Konversation hineinzieht. Für ihn war Erotik in der Gewalt. Und was ich so höre, da gibt es Leute wie ihn." (grinst) (CW, 1992)

"Ich futterte mir für die Rolle 10 kg hinauf. Das war aber nur eine Ausnahme, das mache ich sonst für keinen Film. Wenn ich so fett bin, fühle ich mich lausig. Und die Tatsache, dass in diesem Film Sex mit Tod gleichzusetzen ist, erschreckte mich. Auf Robert und seine Frau traf dieser Vergleich zu, das stimmt, aber nicht auf einem Weg, wie es Woody Allen beschrieben hätte. Robert ist der größte Psychopath, den ich je gespielt habe- und das sagt eine Menge.. "(CW)


            

 

Der Tod in Venedig

Es ist kein Zufall, dass die verführerische und morbide Kulisse Venedigs wiederum für ein Drama mit fatalem Ende gewählt wird, diesmal ist eine Erzählung über Leidenschaft, Sexualität und Mord in Verbindung mit Homosexualität. Allerdings gehört "Der Trost von Fremden" eher zu den schwächeren Filmen Paul Schraders, der sich einer gewissen Faszination der Ästhetik der Oberfläche nicht entziehen kann. Allein für sich hängt der Film sicherlich im Raum. Kein Zweifel: der Schluss mutet surreal-brutal an, aber es hat alles doch seinen Sinn, wenn der Film im Rahmen des "Venedig-Mythos" rezipiert wird. Als Topos der westlichen Literaturgeschichte taucht Venedig immer wieder auf, und es handelt sich auch bei diesem Film um eine Literaturverfilmung (Ian McEwan: The Comfort of Strangers). Und somit führt eine dekadent-barocke Linie von Thomas Manns "Der Tod in Venedig", über Daphne du Mauriers "Wenn die Gondeln Trauer tragen" eben zu diesem Roman. Und das Gleiche gilt auch für die Verfilmungen dieser drei "Venedig-Epen": Die Filme sind untereinander sogar intertextueller vernetzt als die literarischen Vorlagen.

Im Film "Der Trost von Fremden" sieht man in einer Sequenz Gustav von Aschenbach am Lido (Gustav von Aschenbach- der Protagonist aus dem Roman "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann- ist ein berühmter deutscher Dichter, dessen Äußeres dem Komponisten Gustav Mahler angeglichen ist- welcher wiederum eine gewisse Ähnlichkeit mit Walken aufweist-, und der sehr auf Zucht und Vernunft bedacht ist. Sein Vater war ein Preuße, der streng auf Ordnung und Zucht achtete - eine Parallele zu Roberts Vater. (Aschenbach färbt sich übrigens auch den Bart). Manns Aschenbach reist also nach Venedig, wo er dem Anblick des polnischen Knaben Tadzio erliegt, den er für den Inbegriff des Schönen hält (im Film ist es Colin).
Thomas Mann wie Schrader haben als Schauplatz mit Bedacht Venedig gewählt, einen Ort, der nicht nur als Stadt der Liebe gilt, sondern auch als Symbol der Schönheit und des Verfalls. Nach Manns Auffassung kann man die Wahrheit nur durch die Erfahrung der Sinnlichkeit erkennen. Ein zentrales Thema des Mann-Textes ist der Konflikt zwischen dem Dionysischen (Leidenschaftlichen, Zügellosen) und dem Apollinischen (Geistigen, Idealen), einer philosophischen Anschauung, die Nietzsche in seinen Werken formuliert. (Es muss also eine Verschmelzung der Kunst- und Lebenstriebe stattfinden, damit der Mensch zufrieden ist.)

Schrader "orientalisiert" in einigen Einstellungen Venedig mittels künstlicher Säulen (Dionysos, der fremde Gott wurde aus Asien-Indien importiert- im Gegensatz zu Apollon, dem griechischen Gott).
"Der Trost von Fremden"- ein betörender Streifen um Begierden, Lüste und die europäische Hauptstadt der Rationalitätskritik, Venedig.


Videoclip 


      

   
 

"Den Schnauzer, den mein Vater trug, der war ihm einst nicht schön genug,
mit Farbe schwärzte er ihn ein, feinster Mascara musst`es sein...."
"Let me tell you something: My father was a very big man. And all his life he wore a black mustache. When it was no longer black, he used a small brush, such as ladies use for their eyes. Mascara."



     


“..a truly frightening book. It slid onto the screen. Paul Schrader moved about a dark Venice almost on tiptoe and the deepening magnetism of evil (with a smiling face) I think is truly disconcerting. I found in it an echo of silent movies where the audience would cry: "Don't go through that door!" But the two victims did go through that door and the fearsome Christopher Walken ate them up.” (H. Pinter, 2000 "Mister Pinter" to Walken)

"I found playing Robert very difficult; he made me very uncomfortable, because to play a person like that you have to somehow get near whatever that is. The camera looks at you and sees whether you mean it or not, and in a certain kind of story, in a certain kind of role, you have to mean it. Whatever connection I made with that guy is something I never dealt with. I just went in front of the camera in a certain mood."

"A mood...a man who's deeply disturbed and yet highly functional - that's dangerous. Because the guy goes through life, deals with people, socially he's perfectly acceptable- and he is a true monster. It's a mysterious movie to me. The closest I ever came to naming it was that it was kind of a HÄNSELund GRETEL story: Hansel and Gretel grow up and find themselves lost in the forest again-Venice-and they meet the witch again-which is me. A kind of repeating itself, and they end up in the oven, the witch actually gets them after all."

"I listened to a number of Rossano Brazzi movies-put his voice on my tape recorder and walked around with that for a while. I always liked Rossano Brazzi very much, and the way he spoke-he had a terrific way of speaking English. I don't know how close I got, but his voice was the one I referred to."

"...I did have a good suit [laughs.] I also had the idea that he always had something in his hand you never saw. If you see the movie, I have my hands in my pocket a lot -and it's the knife I kill him with at the end. In my mind. He always has that razor in his head."

"[Robert tells stories about his father] because he's completely insane. That's when you realize his mind is on this kind of loop...I don't think it matters if they're even true. It's entirely possible he made the whole thing up. When I watched the movie finally, the impression I got was that all that stuff about his father is simply where his mind is, and nothing he said in the movie is necessarily true; that he's not an Italian aristocrat, he could be an American movie actor; he's a complete fiction-for himself...it's just a way of getting through life and also a way of seducing people, drawing them into conversations. He's after one thing; there was something erotic about violence for him. And from what I hear, there are people like that [grins.]" (CW, 1992)

Christopher Walken and Helen Mirren were brilliantly cast as the ghastly couple in Paul Schrader's adaptation of Ian McEwan's novel, The Comfort Of Strangers. For one pivotal scene, Schrader planned to light Walken's face from below. Walken had other ideas. "I don't need to be made to look evil," he said. "I can do that on my own." ("Man muss mich nicht erst böse aussehen lassen. Ich tu das schon von allein!" rief er dem Regisseur Paul Schrader zu, als dieser ihn von unten für "The Comfort of Strangers" anleuchten wollte)

"I did something I never do for movies: I deliberately gained weight, 20 pounds. And I don't do things like that for parts. I don't like to be fat. I felt lousy." (CW)
PLAYBOY: You called your character a terrible man and said the fact that sex equals death in that movie scared you.
WALKEN:: He and his wife did make that equation, yeah. And not in a funny way, like Woody Allen might do. That is the most mentally unhealthy person I've ever played, which says a lot.

 

 



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