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Milagro, New Mexico. Population 426. Nothing
had changed here for 300 years. But there's something about this day... |
Skrupellose
Geschäftemacher und Bauspekulanten fallen eines Tages nach Milagro ein:
in ein idyllisches Städtchen im nördlichen New Mexico. Hier soll in ganz
großem Stil ein ultramodernes Ferienparadies gebaut werden.
Zur gleichen Zeit beschließt der mittellose junge Farmer Joe Mondragon,
ein brachliegendes Stück Land neu zu bepflanzen. Um hier Bohnen
anzubauen, benötigt er vor allem Wasser, und das bekommt er, indem er
ein nahegelegenes Flüßchen umlenkt. Er ahnt nicht, daß er damit
buchstäblich einen Krieg anzettelt. Das Was‑ ser war nämlich
ursprünglich für die Forellenteiche des geplanten "Magic Valley"
vorgesehen.
Baulöwe Ladd Devine schäumt vor Wut und sagt Joe den Kampf an. Dieser
wiederum hat, ehe er so recht weiß, wie ihm geschieht, die halbe
Dorfbevölkerung auf seiner Seite. Devines skrupelloses Vorgehen gegen
Joe löst eine Kette von Gewalttätigkeiten aus. Da kommt da Schicksal ihm
scheinbar zur Hilfe. Eine fehlgelenkte Kugel aus Joes Revolver hat den
alten Amarante Cordova, der in der Nähe des Bohnenfeldes lebt,
niedergeschtreckt. Joe muß fliehen, dicht gefolgt von Levines
Teufelsadvokaten, Kyril Montana.
Es scheint, als sei der Krieg im Bohnenfeld längst zu Ungunsten der
Bewohner von Milagro entschieden. Doch wie im Märchen steht auch hier
das Schicksal den Schwächeren bei ....

" All directors work their own
way. [Robert] Redford was very meticulous. He covered the scenes very well.
But the director’s approach depends on the script too...on Milagro Beanfield
War, the script was very complete. The dialogue was the dialogue, at least
as far as I was concerned. Redford shoots scenes very completely, with lots
of angles and coverage. [It] is a mostly exterior movie - mountains,
horseback, fields, lots of kids...That makes quite a difference in how the
camera works." (CW; 1988)
"We made this picture on
location in New Mexico. Working with Robert (Redford) and Christopher
Walken was amazing. Robert was incredibly friendly to me. He was great
because, not only did he know everything about directing, he also knew
things from an actor's point of view. And Sonja Braga was so darned
nice. She's so alive and such an artistic personality. There were
intense periods of shooting, but we all had a great time and learned a
great deal from each other." (Daniel Stern)
"What an incredible cast, beautifully directed by Robert Redford.
MILAGRO is wonderful. I loved this film." —
Joel Siegel, GOOD MORNING
AMERICA
http://online.swank.com/publicity/Synopsis/0003595.html





PLOT DESCRIPTION
It's advisable to know
from the beginning of
The Milagro Beanfield War
that "milagro" is the Spanish word for "miracle". The scene is a rundown
Hispanic community in New Mexico, bordering a posh housing development.
In full control of the local water rights, the powers-that-be are secure
in the belief that they'll be able to expand their development without
resistance from the locals. No one can foresee that impoverished farmer
Chick Vennera, during a burst of frustrated rage, will accidentally open
a heretofore hidden sluice, thereby providing free water for his
beanfield. At first, the locals are against Vennera's "insurrection",
reasoning that the new housing development will provide jobs. But with
the help of John Heard, a burned-out 60s activist who now runs the
community newspaper, Vennera becomes the hero of the hour, the spiritual
leader of an ever-growing "no development" movement.
The evil land
developers send their minions to intimidate or coerce Vennera; each
time, however, he is seemingly protected from harm by Divine
intervention. When Vennera is forced to shoot a trespasser on his land,
it looks as though his luck has run out. Chased into the hills by
private detective Christopher Walken, Vennera is once more rescued in
the nick of time by what appears to be a miracle. And there are more
wonders to behold before fadeout time! Whimsical yes, but thanks to its
hand-picked ensemble cast (including Sonia Braga, Ruben Blades, James
Gammon, Daniel Stern, Freddy Fender, M. Emmett Walsh and Melanie
Griffith) the film remains totally credible throughout. Adapted by John
Nichols and David Ward from Nichols' own novel, Milagro Beanfield War
may be the most likeable "liberal-tract" film of the 1980s. Robert
Redford's appropriately Capraesque direction is matched by Dave Grusin's
vibrant Oscar-winning musical score. ~ Hal Erickson, All Movie Guide
(New York Times)


Aus der Presse:
MILAGRO ‑ DER KRIEG IM BOHNENFELD führt uns in die
gemütvolle, zauberische Welt des Milagro‑Tals mit seinen skurrilen
Figuren: an einen Ort, wo Phantasie eins wird mit der Wirklichkeit und
alles, alles möglich ist.
Die Pläne für MILAGRO DER KRIEG IM BOHNENFELD reichen zurück bis ins
Jahr 1969, als der Schriftsteller John Nichols ("The Sterile Cockoo")
New York verließ und in das kleine Upper Ranchitos in der Nähe von Taos
in New Mexico zog. Dort schrieb er für eine örtliche Zeitung, "The New
Mexico Review", dort auch stellte er Recherchen an über das Land und
seine Wasserprobleme, befaßte er sich mit dem Taos Ial, seiner
wirtschaftlichen Struktur, seiner Soziologie und seiner Geschichte. Als
die Zeitung Ende 1972 ihr Erscheinen einstellte, schrieb Nichols einen
Roman, in das er all das einbringen wollte, was er an Erfahrungen
gesammelt hatte. "Damals", so erinnert er sich inzwischen, "war das für
mich sozusagen der letzte Versuch, eine Karriere als Schriftsteller
auszubauen. Ich hatte zwar ungefähr fünfzehn Bücher geschrieben, aber
nur zwei waren auch wirklich veröffentlicht worden." Den ersten Entwurf
von "Milagro" schrieb Nichols in fünf Wochen. Drei Wochen brauchte er
für die Korrekturarbeiten, weitere drei Wochen" das umfangreiche
Manuskript abzutippen und es zu verschicken. Zu seiner freudigen
Überraschung erwarb es der renommierte Verlag Holt, Rinehart & Winston.
"The Milagro Beanfield War" erschien 1974 unter ‑ so Nichols schnell
verpuffendem Getöse. Es gab ein paar gute Kritiken, aber auf Anhieb war
dem Buch kein großer Erfolg beschieden. Auf die Dauer freilich wurde es
zum Geheimtip. Bald sprach man von ihm wie von einem
"Underground‑Klassiker", von einem "burlesken Meisterwerk".
Zu jenen, die das Buch kurz nach seinem Erscheinen verschlungen hatten,
zählte auch der in Los Angeles ansässige Filmproduzent Moctesuma Esparza
("Die Ballade von Gregorio Cortez"). "Es war für mich damals ein
geradezu zauberhafes Lesevergnügen," erzählt er heute. "Mir gefiel ganz
besonders, mit welchem Humor hier wichtige soziale, politische und
kulturelle Fragen abgehandelt wurden." Als Esparza sich für die Rechte
an dem Buch interessierte, erfuhr er, daß diese bereits vergeben waren.
1978, als sie auslaufen sollten, flog Esparza nach New Mexico und
arrangierte dort ein persönliches Treffen mit Nichols. Der Autor war
begeistert, wie sehr dem Produzenten der Roman gefiel. Im Dezember 1979,
genau an dem Tag, als die alten Rechte abliefen, konnte Esparza sie sich
endlich sichern.
Einen Monat später erhielt er einen Anruf von
Robert Redford, der daran interessiert war, nach "Eine ganz normale
Familie" nun auch diesen Stoff für die Leinwand zu inszenieren. MILAGRO
‑ DER KRIEG IM BOHNENFELD hatte alles, womit ich mich im Kino gern
auseinandersetze: wunderbare Figuren, Herz und eine Geschichte, die sich
auf unser aller Leben übertragen läßt." Das Projekt gab Redford außerdem
Gelegenheit, seine Zuneigung für die Kultur der spanischen Einwanderer
zu demonstrieren, die auf seine Kindheit in einem kleinen von
Amerikanern und Mexikanern bewohnten Viertel in Santa Monica zurückgeht.
"Amerikaner sind gewöhnlich‑‑der Ansicht, daß die Spanier und Latinos
erst spät in unser Land kamen," sagt Redford. "Dabei war der Südwesten
schon von Spaniern und Indianern besiedelt, lange bevor wir auf der
Bildfläche auftauchten. Diese Kultur zählt zu den reichsten und
interessantesten unseres Landes, sie ist Teil seiner Beschaffenheit;
aber ich bin nicht sicher, wie vielen Leuten das überhaupt klar ist." Zu
den Vorzügen des Buches zählt auch seine einmalige Verbindung von
phantastischen und realistischen Elementen, die den tief verwurzelten
Zauber des Landes New Mexico einfängt. "Als Vergleich zu "Milagro", so
Redford, "fällt mir eigentlich nur noch Gabriel Garcia Marquez, "Hundert
Jahre Einsamkeit" ein. In der Tat leben in diesem Land noch die alten
Mythen; und für seine Bevölkerung sind Schutzengel oder Heilige etwas
ganz Reales."
Redford
machte sich alsbald an die schwierige Aufgabe, das 630 Seiten umfassende
Buch in ein 120 Seiten starkes Drehbuch umzuschreiben. "Wir machten
mehrere Versuche, aber gegen die Dimensionen dieses Romanes waren wir
zunächst einfach machtlos. Der Autor konnte sich den Luxus leisten, sich
für die Beschreibung seiner Figuren und ihrer Beweggründe viel Zeit zu
lassen; aber wenn man das verfilmen will, dann hört man im Geiste
ständig das Ticken einer Stoppuhr. Jeder Versuch, den Stoff auf eine
zumutbare Größe herunterzuschrauben, verflachte ihn nur ‑ das Buch
verlor an Farbigkeit, an Exzentrizität. Es war sehr, sehr kompliziert."
Redford wandte sich wieder der Schauspielerei zu. Es verging einige
Zeit. Erst 1985 fand er den geeigneten Drehbuchautor in David Ward ("Der
Clou"), "Ich stand vor dem Problem, einen' Handlungfaden zu erfinden,
der sämtliche Details und Figuren der Geschichte miteinander verband,"
erinnert sich Ward. "Ich versuchte, gleichzeitig auch die Essenz und die
Stimmung des Buches herauszufiltern. Und wenn man sich das zum Ziel
gesetzt hat, muß man halt hier und dort weiterdichten."

Ende 1985 begann man, die Rollen der Mexikaner zu besetzen. Unter etwa
zweitausend Bewerbern wählte man 140 aus, von deren Vorsprechen dann ein
Videoband angefertigt wurde. Auf dieser Basis fällten Redford und seine
Besetzungschefin Nancy Fox endgültige Entscheidungen. "Als wir uns
zusammensetzten," so Esparza, "waren Bob und ich uns eigentlich einig
darüber, wie wichtig es sein würde, Leute mexikanischer Abstammung in
diesem Film unterzubringen ‑ und zwar sowohl vor wie auch hinter der
Kamera". Zu den Chicanos, die in dieser Produktion wichtige Positionen
besetzten, gehörten unter anderem Ausstatter Joe Aubel,
Produktionsleiter David Wisnievitz sowie Bill Maldonado, der für die
Koordination der Bauten zuständig war.
"Ich glaube, bei unserem Film haben mehr Spanier an wichtigen Stellen
mitgewirkt als in jeder anderen Hollywood‑Produktion", sagt Esparza.
"Und das sagt eine ganze Menge über die Integrität unseres Projektes
aus."
Auf der Besetzungsliste von MILAGRO ‑ DER KRIEG IM BOHNENFELD tauchen
die Namen einiger führender lateinamerikanischer Schauspieler auf. Chick
Vennera (Joe Mondragon) war bereits auf dem Bildschirm beziehungsweise
in John Schlesingers "Yanks ‑ Gestern waren wir noch Fremde" zu sehen,
aber er besitzt noch immer einweitgehend unbekanntes Gesicht. "Ich finde
es ganz phantastisch," sagt Redford, "daß das Publikum mit diesem
Hauptdarsteller noch nicht vertraut ist." Rubén Blades, die "Nummer Eins
der SalsaMusic", der den Sheriff von Milagro spielt, war kürzlich noch
in "Crossover Dreams" zu sehen und spielte an Richard Pryors Seite in
"Critical Condition". Die Brasilianerin Sonia Braga ("Kuß der
Spinnenfrau", "Dona Flor und ihre zwei Ehemänner") ist Ruby Archuleta,
die attraktive Eigentümerin der Autoreparaturwerkstatt von Milagro. Für
den mexikanischen Komiker Carlos Riquelme ist die Rolle des alten
Amarante der erste Part in einem englischsprachigen Film. Julie Carmen
(''Gloria'') ist Joes temperamentvolle, scharfzüngige Ehefrau.
Zu Beginn der Motivsuche für MILAGRO ‑ DER KRIEG
IM BOHNENFELD stießen Redford und sein Team auf das Städtchen Chimayo,
zwanzig Meilen nördlich von Santa Fe. Dieses Chimayo verfügt über einen
1730 erbauten Marktplatz: offenbar der perfekte Schauplatz für MILAGRO‑
DER KRIEG IM BOHNENFELD. Ein Eigentümer dieses Platzes jedoch stellte
sich gegen den Film und mobilisierte schließlich auch den Widerstand
seiner Mitbürger. Er argumentierte, die Dreharbeiten würden zuviel
Unruhe in dieses Fleckchen bringen. Obgleich die meisten Bewohner von
Chimayo dafür waren, daß MILAGRO DER KRIEG IM BOHNENFELD dort gedreht
wurde, entschloß man sich am Ende doch, weiterzuziehen, und in dem
Dörfchen Truchas, acht Meilen weiter nördlich, eigens einen
entsprechenden Platz zu errichten. "Irgendwie war ich gar nicht einmal
so schrecklich verärgert," erzählt Redford, "wir hätten der Gemeinde
sicher in mancher Hinsicht genützt, aber auf der anderen Seite wollten
wir nicht dort arbeiten, wo man uns nicht duldete. Wenn diese Leute
glauben, daß die Nachteile ausschlaggebender sind, ist das ihre Sache.
Ich bewundere eine solche Entscheidung."
Irgendwie gibt die Affäre um Chimayo auch den
Konflikt der 'Milagro"‑Geschichte wieder. jenen Streit nämlich zwischen
denen, die die Gegend wirtschaftlich erschließen wollen, und denen, die
sicherstellen wollen, daß das natürliche Ordnungsgefüge unangetastet bleibt. Der
Film nähert sich diesem Problem ganz unvoreingenommen. "Jeder hat für das, was
er tut, seine triftigen Gründe," sagt Redford. "Man könnte sagen, daß diejenigen
Menschen, die das Land nur um des Profits Willen verändern, unsere
Lebensqualität zerstören. Man kann jedoch auch angesichts derselben Situation
sagen: Dies ist nun einmal der Preis des Fortschritts; und der Fortschritt hat '
unser Land groß und stark gemacht. Ob das nun richtig ist oder ganz falsch, das
hängt einzig und allein vom jeweiligen Blickwinkel ab."
Die Dreharbeiten zu MILAGRO ‑ DER KRIEG IM BOHNENFELD begannen Anfang
August 1986 und wurden Ende November abgeschlossen. Die meisten
Schauplätze ‑ darunter auch das Bohnenfeld ‑ fand man in Truchas.
Außerdem drehte man in der Gegend von Santa Fe und Los Alamos, Cochiti
Lake und Espanola. Die Außenaufnahmen im nördlichen New Mexico waren
eine ständige Herausforderung. "Das Hauptproblem mit dem Wetter hier,"
so Kameramann Robbie Greenberg, "ist die Schnelligkeit, mit der es sich
verändert. Um neun ist es noch ganz sonnig, um viertel nach neun zieht
bereits ein Unwetter auf." Trotzdem hatte das unberechenbare Klima auch
seine Vorzüge. "Anders hätten wir die zauberhafte Stimmung des ganzen
Films überhaupt nicht einfangen können. Zum Beispiel eine orangefarbene
helle Sonne und ein Regenbogen vor einem pechschwarzen Himmel. Solche
Bilder bekommt man woanders gar nicht zu sehen."
Dass MILAGRO ‑ DER KRIEG IM BOHNENFELD nicht dem Muster des typischen
Hollywood‑Kassenschlagers entspricht, läßt Redford kalt. "Ich mache mir
da gar keine Sorgen," sagt er. "Ich bin völlig überzeug, die Leute
werden den Film sehen wollen wegen der Geschichte, die er erzählt.
MILAGRO ‑ DER KRIEG IM BOHNENFELD handelt davon, daß ein einzelner
Mensch die Welt verändert. Wie Verrückt auch immer die Begleitumstände
sein mögen, er kann es tatsächlich. Der Film ist ein Loblied auf die
menschliche Willenskraft."

Mike Figgis (zu Milagro, 1988):
We had seven hundred and fifty thousand dollars from British Screen and
Channel 4 and Hemdale agreed to come up with the [same]... I started to
meet people that I had only dreamed about meeting. Some of those
meetings were so bizarre.
Christopher Walken terrified me. He flew a long way in for the meeting
and was completely stoned when he turned up... very timidly I said 'Have
you had a chance to look at the script?' He said, 'Look, do you like my
face?' I went 'Yes.' He said, 'That's good. Because if you don't like my
face, fuck you. Get De Niro. I'm out of here.' And he stood up and
walked out of the room.
Roger Ebert's Review
Trailer

Milagro-Premiere, March
1988 (with wife Georgianne)
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