In the mode of Quentin Tarantino, this
film, directed by Gary Fleder from a script by Scott Rosenberg, concerns
itself with hip, smart gangsters. The film is set in Denver, and the
title comes from a Warren Zevon song. A retired, good-hearted gangster
named Jimmy the Saint (Andy Garcia) runs a company that videotapes dying
people giving romantic advice to their children and grandchildren, to be
delivered when they come of age. Jimmy's former crime boss, The Man with
the Plan (Christopher Walken), summons him. The Man is wheelchair-bound
and doesn't have long to live; he explains that Jimmy owes him a favor
and must perform one final job. It involves frightening the boyfriend of
the ex-girlfriend of Bernard (Michael Nicolosi), the son of The Man, who
has been so shaken by the girl's rejection of him that he has been
fondling schoolyard children. Jimmy rounds up his old gang -- including
Pieces (Christopher Lloyd), a porno theater projectionist; Franchise
(William Forsythe), an ex-biker with a trailer-trash family to support;
Critical Bill (Treat Williams), a psychotic, trigger-happy ex-con; and
Easy Wind (Bill Nunn), an exterminator. Pieces and Bill pose as cops as
part of the needlessly elaborate plan, which misfires badly. The Man,
enraged, gives Jimmy 48 hours to leave town, and he orders his comrades
wiped out, hiring the notorious hitman Mr. Shhh (Steve Buscemi) to track
them down. But Jimmy can't seem to get the others to leave town, and
despite The Man's decree, Jimmy is also reluctant to leave, because he's
become romantically entangled with Dagney (Gabrielle Anwar). ~ Michael
Betzold, All Movie Guide
Profikiller Jimmy The Saint
unterläuft bei Ausführung seines letzten Auftrages ein schwerwiegender
Fehler, den er und seine vier Kumpanen mit dem Leben bezahlen sollen.
Der Auftraggeber, kein geringerer als der stadtbekannte Mobster-Boß,
hetzt den Jungs den berüchtigten Killer Mr. Schhhhh auf den Hals. Dieser
räumt alle aus dem Weg, auch die, die gar nichts damit zu tun haben,
aber zufällig im Weg stehen. Nur Jimmy The Saint scheint noch eine
Gnadenfrist zu bekommen - zumindest, bis er seinem Leben ein wenig
Ordnung gegeben hat. Dann beginnt auch für ihn das Leben nach dem Tod in
Denver....
The Man With The Plan: Beg me, or I let
you suck my dead dick in return for your life, BEG!
Jimmy 'The Saint' Tosnia: NO!
Atwater: BEG, ASSHOLE!
The Man With The Plan: Take out my dick. Atwater! Take it out. TAKE IT OUT!
"She’s a 10, Jimmy. She’s a world unto herself. She can’t nurse worth
a shit but I keep her on, because even though I can’t feel it, I know I
get erections in her presence."
Inhalt und Kritik:
Jimmy Tosnia (Andy
Garcia) wird von seinen Freunden nur
"Der Heilige" genannt. Dies liegt nicht nur daran, dass er beim ersten
Rendezvous mit einer Frau nie etwas anfängt, sondern auch daran, dass
er sich trotz seiner teils schmutzigen Aufträge eine gewisse
Ganovenehre bewahrt hat. Und die trieb ihn auch dazu, auszusteigen.
Inzwischen hat er die Agentur "Afterlife Advise" aufgemacht, die
Menschen die Gelegenheit gibt vor ihrem Tod eine letzte Botschaft an
die Verbliebenen auf Video aufzunehmen. Aber die Geschäfte laufen
schlecht und sein früherer Boss, der "Mann mit dem Plan" (Christopher
Walken) hat seine Schuldscheine
aufgekauft und Jimmy nun in der Hand. Diesen zwingt er nun, einen letzten Auftrag
zu erledigen. Sein Sohn war nämlich früher mit einer gewissen Meg
zusammen, eh die ihn wegen eines anderen Typen sitzen ließ. Diese
Meg will nun wieder nach Denver kommen, um ihrem neuen Lover die
Ehe zu versprechen. Jimmy soll sich den Kerl einmal vorknöpfen,
und ihn "zur Vernunft" bringen, damit Meg wieder frei ist. Aber
die Sache geht schief: Die von Jimmy zur Verstärkung angeheuerten
Ex-Knackis bringen Meg samt Lover um und der "Mann mit dem Plan"
schäumt vor Wut. Er engagiert den Killer Mr. Shhh (Steve
Buscemi), um die Ganze Bande ins
Jenseits zu befördern. Nur Gentleman Jimmy will er aus alter
Verbundenheit 48 Stunden Zeit geben, um Denver für immer zu
verlassen. Der denkt aber gar nicht daran, denn schließlich hat er
sich gerade frisch verliebt und noch ein paar Dinge zu erledigen.
Ein Film, der - nicht nur wegen der Besetzung - stark an die Werke von
Rodriguez und Tarantino erinnert. Viele der Hauptpersonen spielten auch
schon in ihren Filmen mit, und auch die Atmosphäre erinnert stark an die
beiden. In Deutschland hat "Das Leben Nach Dem Tod In Denver" leider nicht
den Sprung in die Kinos geschafft, lediglich in den Videotheken ist er zu
bekommen.
Natürlich - dieser Film kam im Sog von
"Pulp Fiction" in die (US) Kinos. Und das merkt man ihm auch jede Sekunde
an. Zwar ist Regisseur Fleder nicht ganz so erfolgreich wie Tarantino im
Bemühen, sehr schräge Charaktere zu zeichnen, die in absurde Situationen
geraten, dabei aber immer irgendwie absolute Coolness bewahren - doch famose
Unterhaltung bietet "Things to do in Denver when you're dead" zweifellos.
Vor allem, da zwei der Hauptdarsteller hier sehr gut aufgelegt sind: Andy
Garcia und - natürlich - Christopher Walken, der hier absolut überzeugend
einen von Haß und Krankheit zerfressenen, kaputten und lebensgefährlichen
Verbrechersyndikat-Boß gibt.
Das Fazit zum Film: wer Tarantino mag, wird auch diesen Film zu schätzen
wissen. Auch wenn man an ein paar Stellen schon merkt, daß dem Regisseur
(oder auch dem Drehbuchautor) ein wenig Klasse gefehlt hat, um aus dem Stoff
einen WIRKLICH besonderen Film zu machen.
Wäre also eigentlich eine Kaufempfehlung - wenn diese DVD nicht diese DVD
wäre. Denn was hier geboten wird, ist, gelinde gesagt, eine Schande. Damit
meine ich nicht einmal so sehr das Fehlen jeglicher Extras - sondern das
Nichtvorhandensein der englischen Original-Tonspur.
http://www.amazon.de/Das-Leben-nach-dem-Denver/dp/B00004RYHA
Mitte: Denver-Premiere,
rechts: am Set (nach der Sauna)